Beton, Wand und Raum
Sanierung
Betonsanierung, Wandtrocknung, Sanierputz, Kellerausbau und Wärmedämmung: die Verfahren, mit denen wir Bauteile instand setzen und Räume nutzbar machen.
Betonsanierung
Beton ist ein Verbundwerkstoff aus künstlichem Stein und einer Stahlarmierung. Schäden entstehen, weil der Stahl aus verschiedenen Gründen rosten kann. Das vergrößert sein Volumen und sprengt die Oberfläche ab. Da Betonteile häufig tragen, ist eine Sanierung unverzichtbar.
Für Schäden an Stahlbetonkonstruktionen gibt es viele Ursachen: schädliche Umwelteinflüsse, fehlerhafte Bauausführung, statische Überlastung oder Konstruktionsmängel. Entscheidend für eine erfolgreiche Instandsetzung ist deshalb, die Ursache zu kennen.
Risse im Beton behandeln wir mit der Rissverpressung.
Analyse, Reparatur, Schutz
Drei Schritte
Zustandsanalyse vor Ort
Beim Ortstermin lassen sich Ursache und Umfang des Schadens meist schon bestimmen. In besonderen Fällen führen wir weitere Untersuchungen durch und stellen statische Berechnungen an.
Betonreparatur
Wir reinigen und bereiten die Betonuntergründe vor und legen die rostenden Bewehrungsstähle frei. Rost und haftungsmindernde Schichten entfernen wir per Sandstrahlung, der Stahl erhält einen Korrosionsschutz, und der Beton wird mit Betonersatzmörtel reprofiliert. Alle Arbeiten laufen unter Leitung eines qualifizierten Facharbeiters mit SIVV-Schein. Angrenzende Bauteile schützen wir dabei selbstverständlich.
Betonschutz
Den Abschluss bildet ein Betonschutz gegen neue Schäden. Auf Wunsch bieten wir dazu auch abdichtende Maßnahmen an.
Mauerwerkstrocknung
Sind Wände über ihren gesamten Querschnitt stark durchnässt, trocknen wir die durchfeuchteten Bauteile als besondere Leistung. Sinnvoll ist das erst, wenn die Ursachen der Durchfeuchtung abgestellt sind, etwa eine schadhafte oder fehlende Horizontal- oder Vertikalabdichtung, ein Leitungswasserschaden oder Mauerwerk ohne Abdeckung.
Die natürliche Austrocknung dauert je nach Wandstärke und Art des Mauerwerks mehrere Monate bis einige Jahre. Mit unserem thermischen Verfahren trocknen wir den gesamten Wandquerschnitt in ein bis drei Tagen. Unsere Heizpatronen wirken auf den ganzen Querschnitt und sind um ein Vielfaches schneller als die gängigen Methoden mit Kondenstrocknern oder Mikrowellengeräten. Kondenstrockner müssten für eine ähnliche Wirkung mindestens einige Monate laufen.
Bearbeiten lassen sich Wandstärken bis 1,20 m, bei beidseitigem Zugang zur Wand bis 2,50 m. Sinnvoll und wirtschaftlich ist das Verfahren, wenn Räume kurzfristig hochwertig genutzt werden sollen.
Wandflächensanierung
Eine über lange Jahre durchfeuchtete Wand braucht bei der Erneuerung der Oberfläche besondere Putze, die die Schadsalze in der Wand berücksichtigen. Der neue Putz kann erst aufgetragen werden, wenn die Ursachen abgestellt sind:
- schadhafte oder fehlende Horizontalabdichtung
- schadhafte oder fehlende Vertikalabdichtung
- Leitungswasserschaden
- Mauerwerk ohne Abdeckung
Nach einer gegebenenfalls vorher ausgeführten Mauerwerks- oder Wandtrocknung entfernen wir geschädigte Putze und Farbanstriche, räumen lose und schadhafte Fugen aus und reinigen die Flächen. Bei der Abdichtung feuchter Wände von innen ist die Wandflächensanierung Teil des Abdichtungssystems.
Neue Oberfläche und Staubschutz
Bei den Vorarbeiten achten wir sehr auf Staubschutz und auf den Schutz angrenzender Flächen, besonders in sensiblen Umgebungen.
Die neue Oberfläche stellen wir aus einem WTA-zertifizierten Sanierputzsystem her. Alternativ oder ergänzend bringen wir Wohnklimaplatten an. Sie dämmen zusätzlich und regulieren das Raumklima hervorragend, weil sie erhebliche Mengen Luftfeuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben können.
Wohnraum im Keller
Ein Kellerraum lässt sich zum Wohnraum umbauen und vergrößert so die Wohnfläche eines Hauses. Den Umbau führen wir gern aus einer Hand aus. Als vom TÜV zertifizierte Berater für „energetische Kellersanierung“ achten wir dabei besonders auf effizienten Wärmeschutz.
Muss der Keller ohnehin abgedichtet werden, kann der Umbau sich wirtschaftlich selbst tragen: Die Vermietung des zusätzlichen Wohnraums eröffnet Möglichkeiten zur Refinanzierung. Lassen Sie sich von uns beraten.
Was vor dem Ausbau zu klären ist
Neben den üblichen Ausbaugewerken wie Fenster und Türen, Elektro, Heizung und Maler sind bei einem Kellerausbau weitere Aspekte zu berücksichtigen:
- Ist die erforderliche Raumhöhe von 2,30 m vorhanden, oder muss sie durch Tieferlegung des Bodens geschaffen werden?
- Ist bei einer Tieferlegung des Bodens eine Unterfangung der Fundamente erforderlich?
- Ist ausreichend Tageslichteinfall gewährleistet?
- Sind die Kellerwände feucht und müssen von innen oder außen abgedichtet werden?
- Ist die Fußbodenfläche gegen von unten aufsteigende Feuchtigkeit abgedichtet?
- Soll die Wärmedämmung an Boden- und Wandflächen verbessert werden?
- Sind die vorhandenen Wandoberflächen hinreichend atmungsaktiv?
Wärmedämmung
Etwa ein Drittel des jährlichen Energieverbrauchs in Deutschland geht in die Beheizung von Gebäuden. Hier liegt ein großes Einsparpotenzial, das sich unter anderem mit Wärmedämmung heben lässt.
Üblicherweise werden die Außenwände mit Vollwärmeschutzsystemen gedämmt. Vorab klären wir beim Ortstermin:
- Ist der vorhandene Untergrund nutzbar?
- Mit welchem Material soll gedämmt werden?
- Welche flankierenden Umbauten und Anpassungen sind erforderlich?
- Wie weit sollen angrenzende Bauteile in die Dämmung einbezogen werden?
Als vom Hersteller zertifizierter Fachbetrieb verarbeiten wir eine Resol-Hartschaumplatte mit äußerst geringer Aufbauhöhe. Bei der energetischen Sanierung von Bestandsbauten genügt, je nach Wandbildner, eine Dämmschicht von nur acht Zentimetern. Erforderliche Dachüberstandsverlängerungen fallen dadurch deutlich geringer aus als bei konventionellen WDV-Systemen, und die Fensterlaibungen bleiben schlank. Das Objekt behält so seinen Gebäudecharakter.
Flächenreinigung mit Feinstsandstrahlung
Hartnäckige Verschmutzungen oder nicht mehr gewünschte Farbanstriche auf Mauerwerk, Naturstein und Betonflächen entfernen wir mit Feinstsandstrahlung, ebenso Graffiti. Fast immer lassen sich die Verschmutzungen rückstandsfrei beseitigen, ohne die freigelegten Oberflächen zu beschädigen. Möglich machen das ein spezielles Strahlmaterial und ein stufenlos regelbarer Strahldruck.
Was braucht Ihr Gebäude?
Wir sehen es uns an und erstellen ein klares Angebot.